MIT – Metzinger Beratungsstelle für Inklusion und Teilhabe

Wir freuen uns sehr!

Die MIT-Beratungsstelle ist seit Juli 2016 wieder besetzt. Maja Röglin befindet sich zur Zeit in der Einarbeitungsphase. Sie ist nun mit einer 15%-Stelle beim WIM-Verein angestellt. Die Stadt Metzingen hat eine 3-jährige Finanzierung der Beratungsstelle zugesagt. Dafür bedanken wir uns sehr herzlich! Im Moment ist Frau Röglin nur per Mail zu erreichen (ihre Mailadresse finden Sie auf der Seitenleiste). Ihr Büro teilt sie sich mit MOBILE im Klosterhof 13, 1. Stock. Weitere Details zu Erreichbarkeit und zukünftiger Arbeitsweise finden Sie demnächst auf dieser Seite!

Zur Geschichte der MIT-Beratungsstelle

Um die Teilhabe von Menschen mit Behinderung in Metzingen in den lokalen Strukturen vor Ort zu verwirklichen und umzusetzen, wurde von 2011 bis 2015 durch den WIM-Verein und die BruderhausDiakonie in gemeinsamer Trägerschaft die Beratungsstelle “MIT – Metzingen für Inklusion und Teilhabe” eingerichtet, die Menschen mit Behinderungen dabei unterstützt, gleichberechtigt im Gemeinwesen zu leben. Finanziell unterstützt wurde das 4-jährige Projekt durch die Paul-Lechler-Stiftung.

Die Angebote der Beratungsstelle MIT richteten sich an Bürgerinnen und Bürger aus der Stadt Metzingen und Umgebung. Zielgruppen der Angebote waren:

  • Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit einer geistigen und Mehrfach-Behinderung,
  • Familien mit einem Kind/Angehörigen mit einer geistigen, körperlichen oder seelischen Behinderung,
  • Bürgerinnen und Bürger, die an den Angeboten der Beratungsstelle für Inklusion und Teilhabe interessiert sind und /oder sich gegebenenfalls freiwillig engagieren wollen,
  • Institutionen im Gemeinwesen in Metzingen, insbesondere kommunale politische Gremien, Kommunalverwaltung, Vereine, Kirchen.

MIT bot allen Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Metzingen Angebote an, die das Ziel der Inklusion von Menschen mit Behinderung fördern sollten. Insbesondere umfasste die Arbeit der Beratungsstelle

  • Angebote zur Unterstützung von Familien,
  • Beratung über Rechte von Möglichkeiten der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen,
  • Netzwerkaufbau im lokalen Gemeinwesen.

Kennzeichnend für die Arbeit war es, die Interessen von Menschen mit Behinderung mit den in Metzingen bestehenden Angeboten von Vereinen, Institutionen, Einrichtungen und sozialen Gruppen zusammen zu führen. Die Arbeit der Beratungsstelle “MIT – Metzingen für Inklusion und Teilhabe” beruhte einerseits auf einer ausführlichen Situations- und Bedarfsanalyse der Wünsche und Bedarfe von Menschen mit Behinderung in Metzingen und im Ermstal sowie andererseits auf einer Analyse der bestehenden Angebote für Menschen mit Behinderung in Metzingen und den Teilgemeinden Neuhausen und Glems.

Konkrete Maßnahmen zur Umsetzung der Ziele der Beratungsstelle MIT waren:

  • Individuelle Beratung und Unterstützung von Menschen mit Behinderungen,
  • Schulungen und Begleitungen von Freiwillig sozial Engagierten und Hauptberuflichen, die Ansprechpartner für Menschen mit Behinderung sein können (z.B. Erzieherinnen, Lehrerinnen, Gruppenleiterinnen in Vereinen), zur Förderung ihrer Inklusionskompetenzen
  • Kontaktaufnahme und �����pflege mit Institutionen und Vereinen, die von Menschen mit Behinderung im Gemeinwesen aufgesucht bzw. besucht werden können (Kindergärten, Schulen, Kirchen, Kommunalverwaltung, Sozialstation u.a.)
  • Vermittlung von Menschen mit Behinderung in Angebote des Gemeinwesens,
  • Vernetzung von Angeboten im Gemeinwesen
  • Initiierung und Unterstützung von Maßnahmen und Projekten zur Inklusion von Menschen mit Behinderung
  • Öffentlichkeitsarbeit und Informationsveranstaltungen
  • Kooperation mit kommunalen Entscheidungsträgern zum Aufbau eines inklusiven Gemeinwesens.

Ende Februar 2015 endete das Projekt. Die Weiterfinanzierung der Beratungsstelle mit einem Stellenumfang von 15 % wurde nach Antrag des WIM-Vereins schließlich im Februar 2016 durch den Gemeinderat der Stadt Metzingen bewilligt.